Wie alles begann......
Wir schreiben das Jahr 1997, der Sprit ist bezahlbar, vom Euro weit und breit keine Spur und ein paar eingefleischte Motorradfahrer haben ihre Chopper fertig. Alles bestens, doch irgendwas fehlt!
Die Fransenjackenträger mit ihren Heritage-Softtails auf den Biker-Treffs erzeugen Brechreiz und mit den Papageienkombis auf den neusten Japanhobeln (ein Sound wie Oma´s Nähmaschine) kann man sich auch nicht so recht. War das damals geil? Mit den Kumpels und den Kreidlers gegen Zündapps und Hercules auf irgendeine Party zu heizen?
Geile Parties gibt´s immer noch, nur die Leute fehlen. Man beschließt also in Zukunft gemeinsam die V-2 durch die Gegend zu treiben und sich in der MC-Szene umzusehen. Der Entschluß was eigenes auf die Beine zu stellen läßt allerdings noch auf sich warten, zumal die Anfangsphase von Kommen und Gehen geprägt ist.
Die Spreu trennt sich halt schnell vom Weizen.
Es wird (Ende?) 1998 und es hat sich noch nicht viel getan, als Katsche, ein Mann der ersten Stunde, sich auf seiner Trude mit einem Trecker anlegt und... den kürzeren zieht. Auf der Schwelle zwischen Leben und Tod rufen die verbliebenen Leute eine Versammlung ein, entschließen sich eine Bruderschaft zu gründen und entwerfen das Colour:
IRON HOG´S Brotherhood, rot-silber auf schwarzen Grund
Nach Absprache mit dem ortsansässigen MC wird eine verkommene Schrauberhalle zum Clubhaus mit Werkstatt ausgebaut. Dadurch entstehen Kosten und Pflichten und die Geschichte mit dem Getreide setzt sich fort.
Manches Mal der Auflösung nahe fahren die übrig gebliebenen Brüder trotzdem weit rum, kriegen im Osten auf die Fresse, müssen im Westen Flagge zeigen und lernen im hohen Norden neue Leute kennen. Man passt zueinander und fährt fast jedes Treffen gemeinsam an. So kommt es, daß sich die Nordlichter entschließen unter dem Colour des Eisenschweins zu fahren.
Eine Website wird erstellt, Statuten werden beschlossen um der Bruderschaft ein Gerüst zu geben und das nach vielen, mittlerweile bekannten Hog´s-Parties ramponierte Clubhaus wird renoviert und umgebaut. Außerdem zeigt sich, daß es auch Frauen gibt, die zu uns passen und das Schwein tragen möchten. Daraufhin erfolgt eine Satzungsänderung und der Entwurf der Schriftzüge
IRON HOG´S Ladies
Nach üblicher Prospectzeit wird das neue Colour schließlich an zwei „Damen“ vergeben. Der Kreis schließ sich nun im Jahr 2004 mit einem gewählten Vorstand und einer handvoll guter Leute.
Dank an dieser Stellen an alle Freunde der IRON HOG´S Brotherhood und auch an die Anderen, die einem schließlich zeigen wer Arsch in der Hose hat und wer nicht.
--Auf alte Götter und neue Ziele--